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Brennpunktthema: Geruchsbelästigung

„Der übelriechende Gestank, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Ortstermin am 18.02.2014 an der Kompostierungsanlage in die Nase zog, ist in ganz Heckholzhausen zu verschiedenen Zeiten deutlich wahrnehmbar. Es gibt keine nachvollziehbare, zeitliche Intervalle, an denen man das Entstehen der „Düfte“ festmachen könnte. Besonders verwunderlich ist, dass wir oft an Wochenenden, an denen die Anlage nicht in Betrieb ist, mit dieser Geruchsbelästigung überzogen werden“, war die einhellige Auffassung der zahlreiche anwesenden Bürgerinnen und Bürger. „Auch der direkte telefonische Kontakt mit dem Regierungspräsidium ist sinnlos“, so ein Heckholzhäuser verärgert. „Dort wird man nur noch mit Standardfloskeln abgewimmelt“. Zudem wünscht er sich, dass alle Heckholzhäuser, die sich beim Auftreten des beißenden Geruchs belästigt fühlen, sich sofort und immer wieder beim RP beschweren. „Das kann man auf Dauer nicht ignorieren“, ist er sich sicher. Enttäuscht sind die Heckholzhäuser auch darüber, dass sie von den vorgelegten Geruchsprotokollen und auch von den eigenen Messungen, die das RP angeblich durchführte, nichts mehr gehört haben. Sicher sind sich die Heckholzhäuser Bürgerinnen und Bürger auch, dass die Betreiberfirma an diesem Standort nichts mehr investieren wird. Der Vertrag läuft in 2017 aus. Daher gibt es für die Heckholzhäuser nur die eine Schlussfolgerung: an diesem Standort kann es in Zukunft keine Kompostierung mehr geben! Seinerzeit habe man zudem die vorherrschende Westwetterlage und die direkte Auswirkung auf Heckholzhausen geflissentlich ignorier und „wir müssen das seit Jahren ausbaden“. Dies sieht der Bürgermeisterkandidat der Beselicher SPD, Rudolf Stupinsky ebenfalls so. „Die Beselicher Abfallkommission, die in den letzten Jahren so gut wie nicht einberufen wurde, muss sich der Frage annehmen, welchen Weg die Gemeinde Beselich mit dem Sondergebiet Abfallwirtschaft gehen möchte. Sie ist fraktionsübergreifend besetzt und in diesem Gremium muss eine gemeinsame Linie erarbeitet werden, die sich auch mit den Interessen des Kreises auseinandersetzt. Das werde ich initiieren“. Ein Heckholzhäuser Teilnehmer regt an darüber nachzudenken, ob es nicht sinnvoll sei, sofern es zukünftige wirtschaftliche Aktivitäten im Abfallbereich geben werde und diese umweltverträglich sind, Mitglied der Betreibergesellschaft zu sein. Das stellt umfassende Beteiligungs- und Mitspracherechte sicher und käme auch den finanziellen Bedürfnissen der Gemeinde entgegen. Er könne sich sogar, wenn das Konzept stimmig wäre, seine (Bürger-)Beteiligung in Rahmen einer Genossenschaft durchaus vorstellen. Rudolf Stupinsky sagte zu, auch diesen Punkt, der aus seiner Sicht in sich schlüssig ist, in die Abfallkommission einzubringen.

 

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