Sirenen reaktivieren!

Veröffentlicht in Kommunalpolitik

Vor dem Hintergrund der extremen Auswirkungen der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Mitte Juli 2021 wird der Gemeindevorstand aufgefordert, - ggf. in Zusammenarbeit mit dem Katastrophenschutz - in allen Ortsteilen die Reichweite des Sirenentons zu überprüfen und ggf. geeignete Maßnahmen (z. B. zusätzliche Sirenenstandorte) einzuleiten.

Um auch bei einem Stromausfall die Funktion der Sirenen zu gewährleisten, soll in diesem Zusammenhang auch geprüft werden, ob der Einbau einer Batteriepufferung möglich ist.

Begründung:

Mitte Juli 2021 verursachte das Tiefdruckgebiet „Bernd“ in mehreren Regionen im Westen Deutschlands schwere Niederschläge. Binnen 24 Stunden, mit Schwerpunkt 14. Juli 2021, fielen mancherorts mehr als 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Die extremen Auswirkungen der daraus folgenden Flutkatastrophe mit vielen Verlusten an Menschenleben und Sachwerten sind weitgehend bekannt.

Um sicherzustellen, dass die Bevölkerung über die vorhandenen Sirenen umfänglich gewarnt werden kann, ist es erforderlich, dass neben den regelmäßigen Funktionsprüfungen und Wartungen auch die ausreichende Reichweite des Sirenenalarms sichergestellt ist. Seit der erstmaligen Installation der Sirenen haben sich durch neue Wohn- und Gewerbegebiete die Entfernungen zum Sirenenstandort erheblich vergrößert, sodass die Gefahr besteht, dass Warnungen nicht wahrgenommen werden. Damit würden Personen in diesen Gebieten nicht in der Lage sein, sich und ihr Hab und Gut rechtzeitig retten zu können.

 
 

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