SPD Beselich

„SPD Beselich“

Herzlich willkommen

Wir begrüßen Sie zum Internetauftritt der SPD Beselich und freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.

Es lohnt sich öfters mal vorbeizuschauen, gerne auch persönlich, um mit uns aktiv zu werden. 

Ihre SPD Beselich

 

 

Veröffentlicht in Topartikel Kommunalpolitik
am 15.11.2020

Die Demokratie im Großen aber und vor allem auch an der Basis vor Ort muss trotz Corona weiterhin funktionieren. Eine Herausforderung für all diejenigen die sich auch in Zeiten von Corona kommunalpolitisch engagieren wollen. Zwar sind die Kommunalwahlen erst am 14. März 2021, die Kandidaten / innen-Listen müssen aber spätestens bis zum 04.01.2021 eingereicht sein.

 

Veröffentlicht in Kommunalpolitik
am 31.10.2020

Antrag der SPD Fraktion für die kommende Sitzung der Gemeindevertretung:

"Die Gemeindevertretung beschließt zur Bewältigung der Coronakrise im Grundsatz unserer heimischen Vereine finanziell unter die Arme greifen zu wollen. Unsere Vereine sind vielfältig von der Krise betroffen, die finanziellen Herausforderungen sind sehr unterschiedlich. Die Gemeindevertretung beauftragt den Gemeindevorstand der Gemeindevertretung ein befristetes Hilfsprogramm für Beselicher Vereine vorzulegen mit diesem konkret finanziell geholfen werden kann."

 

Veröffentlicht in Kommunalpolitik
am 23.10.2020

Der Gemeindevorstand wird aufgefordert für Beselich zu Prüfen ob bzw. wie das Modellprojekt Gemeindeschwester+, aus Rheinland-Pfalz für Beselich anwendbar ist. Dabei entstand durch „Gemeindehelfer/in“ ein Instrument der aufsuchenden Sozialarbeit für die ältere Generation. Die Ergebnisse der Prüfung sind dem Ausschuss für Jugend, Senioren, Soziales, Sport und Kultur vorzustellen.

 

Veröffentlicht in Kommunalpolitik
am 19.10.2020

Der Gemeindevorstand wird aufgefordert die vereinnahmten Straßenbeiträge aus der Zweitausbausatzung der Anlieger der Hahlbergstaße sofort zurückzuzahlen.

Sollte der Gemeindevorstand diesem Beschluss nicht nachkommen, widersprechen oder rechtliche Bedenken bestehen ist der Klageweg unmittelbar zu beschreiten. So der Antrag der SPD Fraktion zur kommenden Sitzung der Gemeindevertretung.

 

Veröffentlicht in Allgemein
am 02.10.2020

Von Franz-Josef Sehr

Am 7. Oktober 2020 würde der wohl bekannteste Sohn Obertiefenbachs bzw. Beselichs 100 Jahre alt werden. Georg Leber wurde am 7. Oktober 1920 in Obertiefenbach geboren und starb am 21. August 2012 in Schönau am Königssee. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Bergfriedhof von Berchtesgaden. Leber wuchs in der Steinbacher Straße Nr. 126 auf und besuchte die Volksschule von 1927 bis 1935.

 

Veröffentlicht in Kommunalpolitik
am 07.09.2020

Der Gemeindevorstand wird aufgefordert am Alten Friedhof in Heckholzhausen eine Beschilderung - über den Ort und die erfolgte Gestaltung - anfertigen und anbringen zu lassen.

Der Bürgermeister wird gebeten regelmäßige Kontrollen der Parksituation in diesem Bereich durchführen zu lassen. Auch könnte eine direkte Ansprache der Speditionen durch die Gemeinde erfolgen.

 

Gemeindeschwester+

 

 

Wir bei Facebook

Facebook

 

Video des Tages...

 

T. Eckert für Limburg-Weilburg in Wiesbaden

 

Online

Besucher:206707
Heute:26
Online:1
 

100. Geburtstag von Ehrenbürger Georg Leber

Suchen

Am 7. Oktober 2020 würde der wohl bekannteste Sohn Obertiefenbachs bzw. Beselichs 100 Jahre alt werden.

Georg Leber wurde am 7. Oktober 1920 in Obertiefenbach geboren und starb am 21. August 2012 in Schönau am Königssee. Er war Gewerkschaftsführer und SPD-Politiker sowie Bundesverkehrsminister (1966–72), Bundespostminister (1969–72), Bundesverteidigungsminister (1972–78) und Bundestagsvizepräsident (1979–83).

Leber wurde als Sohn des Maurers Jakob Leber und der Hausfrau Elisabeth geb. Geis in der Steinbacher Straße Nr. 126 in Obertiefenbach geboren und wuchs dort auf. Er besuchte die Volksschule von 1927 bis 1935 in Obertiefenbach und gehörte der katholischen Konfession an. Er absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und anschließend eine Maurerlehre. Im Zweiten Weltkrieg war er von 1939 bis 1945 Funker bei der Luftwaffe, zuletzt als Unteroffizier.

Nach 1945 arbeitete er im Baugewerbe und trat 1947 der Industriegewerkschaft Bau-Steine-Erden bei. 1949 wurde er hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär in Limburg, drei Jahre später Redakteur der Gewerkschaftszeitung „Der Grundstein“. Im Juli 1952 wurde er in den Hauptvorstand dieser Baugewerkschaft berufen und war von 1955 bis 1957 Zweiter Vorsitzender sowie schließlich von Oktober 1957 bis 1966 deren Bundesvorsitzender. Zudem war er Mitglied des Bundesvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes und des geschäftsführenden Vorstands des Internationalen Bundes der Bau- und Holzarbeiter sowie Präsident des gemeinsamen Ausschusses der Gewerkschaften in der Bau- und Holzwirtschaft in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

Es herausragende Ereignis in seiner Gewerkschaftstätigkeit war der Besuch des US-Präsidenten J. F. Kennedy am 26. Juni 1963 auf dem außerordentlichen Gewerkschaftstag der Bau-Steine-Erden in West-Berlin. Dort überreichte Leber dem überraschten Kennedy einen Blumenstrauß von den Genossen aus Ost-Berlin, obwohl sie seit August 1961 die Berliner Mauer trennte. Anschließend fuhr der US-Präsident zum Rathaus Schöneberg wo er bei seiner Rede das weltbekannte Zitat „Ich bin ein Berliner“ aussprach.

Leber war von 1957 bis 1983 Mitglied des Deutschen Bundestags. Von 1961 bis 1966 war er Mitglied des SPD-Fraktionsvorstandes. Von 1979 bis 1983 war er Bundestagsvizepräsident. Vom 27. Februar 1958 bis zum 25. Februar 1959 war er zugleich Mitglied des Europäischen Parlaments.

Georg Leber übernahm am 1. Dezember 1966 das Amt des Bundesministers für Verkehr. In dieser Zeit entstand der umgangssprachlich nach ihm benannte „Leber-Plan“, der die Verlagerung des Transports von Massengütern von der Straße auf die Bahn vorsah. Durchsetzen konnte er sowohl eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h für Straßen außerhalb der Ortsgebiete als auch eine Begrenzung des zulässigen Blutalkoholgehaltes auf 0,8 Promille für Kraftfahrer.

Das Amt als Bundesverkehrsminister behielt er auch nach Bildung der sozialliberalen Koalition unter Willy Brandt im Oktober 1969. Im Kabinett Brandts leitete er in Personalunion auch das Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen. Am 7. Juli 1972 übergab er beide Ministerien an Lauritz Lauritzen und wurde Nachfolger von Helmut Schmidt als Bundesminister der Verteidigung.

Leber galt als ein unter den Bundeswehrangehörigen sehr beliebter Verteidigungsminister und wurde von ihnen als Soldatenvater bezeichnet. Seine Amtszeit prägte ein starker Aufrüstungsschub der Bundeswehr; unter anderem wurde der Endausbau von 36 Brigaden des Feldheeres verwirklicht sowie für die Infanterie das Panzerabwehrlenkraketensystem MILAN in ausreichender Stückzahl eingeführt.

Im Jahr 1965 war Georg Leber an der Gründung der Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung (heute Ing-DiBA AG) als Ideengeber maßgeblich beteiligt.

Von 1981 bis 1997 war Leber Vorsitzender des Vorstandes des Internationalen Bundes (anschließend Ehrenvorsitzender), eines freien Trägers der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit.

In den Jahren 1990 bis 1993 gehörte er dem Beirat der gemeinnützigen Bertelsmann Stiftung an.

Leber war römisch-katholisch und gehörte von 1967 bis 1971 und von 1974 bis 1994 dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an.

Im Jahr 1943 heiratete er Erna-Maria Wilfing. Aus dieser Ehe stammt sein Sohn Manfred. Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau heiratete er 1985 Katja Vojta. Leber wohnte zuletzt in Schönau am Königssee im Berchtesgadener Land.

Sein Hobby war das Malen. In der Städelschule in Frankfurt befasste der sich insbesondere mit dem Impressionismus. Sein Vorbild war ein bekannter englischer Maler.

Seine letzte Ruhestätte fand Georg Leber auf dem Bergfriedhof von Berchtesgaden.

Neben hohen nationalen und internationalen Auszeichnungen ernannte ihn die Gemeinde Obertiefenbach im Juni 1969 zu ihrem Ehrenbürger. Während seiner Auszeichnung in der Mehrzweckhalle fuhren hunderte von Lastwagen in einem Korso durch den Ort, um gegen den nach ihm benannten „Leber-Plan“ (Schwerverkehr von der Straße auf die Schiene) zu protestieren.

Die Gemeinde Beselich gab nach einstimmigem Beschluss der Gemeindevertretung und nach Zustimmung des Kreisausschusses des Landkreises Limburg-Weilburg der Sporthalle Obertiefenbach am 12. Dezember 2015 den Namen „Georg-Leber-Halle“ und würdigte damit posthum die Verdienste des verstorbenen Ehrenbürgers ihrer Gemeinde.

Die Industriegewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt verlieh am 17. Juni 2013 erstmals den Georg-Leber-Preis. Sie ehrt mit dem Preis im Namen von Georg Leber Menschen, die in herausragender Weise Zivilcourage gezeigt haben. Als erste Person wurde Wolfgang Thierse ausgezeichnet.

Das Seminar- und Tageszentrum des Internationalen Bundes (IB) in Kelkheim (Taunus) trägt den Namen „Georg-Leber-Haus“.

Zum 60. Jubiläum der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf am 6. Juli 2017 wurde die Liegenschaft, deren Grundstein er seinerzeit als Verteidigungsminister gelegt hatte, in Georg-Leber-Kaserne benannt.

Besondere Verbindung zu seinem Heimatort Obertiefenbach

Georg Leber hat nie die Verbindungen zu seinem Heimatort abbrechen lassen. Bei seinem Bruder Willibald mit seiner Familie war er häufig zu Besuch.

In seiner Heimatgemeinde war er mehrmals Schirmherr oder Ehrengast bei Jubiläumsveranstaltungen.

Besonders nahe stand Leber dem Sängerchor Frohsinn (SCF), in dem er bereits in jungen Jahren Mitglied war. So stand er als Gewerkschaftschef an Fastnacht 1966 bei einer Kappensitzung des SCF auf der Bühne mit der damals in Obertiefenbacher wohnenden jungen Sängerin Mary Roos. Die Heimatstube Obertiefenbach besuchte er im Jahr der Neueröffnung 1998 und überließ einige interessante Exponate. Das letzte Mal trat er in seinem Heimatort in der Öffentlichkeit beim 125-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr im Juli 2005 auf.

Vielen Obertiefenbachern ist sein 60. Geburtstag, den er am 7. Oktober 1980 in der Mehrzweckhalle feierte, in bleibender Erinnerung. Die große Bonner Politik (darunter Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher, Hans Apel, Richard von Weizäcker, Richard Stücklen), die Hessische Landesregierung (Ministerpräsident Holger Börner mit fünf Minister und Albert Osswald), führende Gewerkschafter, Bundeswehr-Generäle und -Stabsoffiziere, Vertreter von Wirtschaft, Medien und Kirche, Kommunalpolitiker und Schulkameraden und -kameradinnen waren neben seiner Familie und Verwandten zugegen.

In seiner kurzen Dankesrede ging er auf die Verbindung der vielen bekannten Gäste zu seinem Heimatort wie folgt ein: „Zehntausende Mal bin ich in meinem Leben gefragt worden, jetzt zu meinem Sechszigsten, zeige ich denen mal, wo Obertiefenbach liegt“

Die Heimatstube Obertiefenbach bietet eine Vielzahl von Exponaten zum Obertiefenbacher Ehrenbürger in ihrer Ausstellung. Hierzu gehören interessante Presseartikel, Bulletins, Briefe an Leber von internationalen Persönlichkeiten sowie Fotos (u.a. mit J. F. Kennedy, Jimmy Carter, Papst Paul VI., Papst Johannes Paul II., Willy Brandt, Helmut Schmidt, Heinrich Lübke) und verliehene Auszeichnungen. Die Original Ernennungsurkunde zum Bundesverteidigungsminister wird besonders bewundert.

Text: Franz Josef Sehr

 

WEBSOZIS

26.11.2020 11:22 Regine-Hildebrandt-Preis 2020 geht an zwei Vereine in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern
Der diesjährige Regine-Hildebrandt-Preis 2020 der SPD geht an den Verein „Fulda stellt sich quer“ (Hessen) sowie den Förderverein „Miniaturstadt Bützow“ (Mecklenburg-Vorpommern). Der Preis ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert.Manuela Schwesig, Schirmherrin des Regine-Hildebrandt-Preises: „Mit dem Preis wollen wir diejenigen für ihr zivilgesellschaftliches Engagement auszeichnen, die sich oft an der breiten Öffentlichkeit vorbei für unsere Werte

25.11.2020 11:26 Gewalt an Frauen – „Das Thema geht uns alle an“
Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November hissen die SPD-Vorsitzende Saskia Esken und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil heute vor dem Willy-Brandt-Haus eine symbolische Fahne für die Opfer. Gemeinsam mit der Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Maria Noichl erklären sie: Saskia Esken:„Frauen haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben frei von Manipulation und frei von Gewalt.

24.11.2020 17:51 Wahlvorschlag zur Bundestagsvizepräsidentin
SPD-Fraktion schlägt Dagmar Ziegler als Bundestagsvizepräsidentin vor Der Pressesprecher der SPD-Bundestagsfraktion Ali von Wangenheim teilt mit: „Dagmar Ziegler ist heute von der SPD-Bundestagsfraktion für die Wahl zur Bundestagsvizepräsidentin vorgeschlagen worden. Dagmar Ziegler wurde im zweiten Wahlgang ohne Gegenstimme gewählt.“

20.11.2020 19:01 Kurzarbeitergeld: Planungssicherheit für Beschäftigte und Unternehmen
Mit dem heute verabschiedeten Beschäftigungssicherungsgesetz wird die die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergelds verlängert. Außerdem bleibt ein Hinzuverdienst in Kurzarbeit bis Ende des nächsten Jahres möglich. Das Gesetz schafft neue Anreize und finanzielle Verbesserungen für Weiterbildung während der Kurzarbeit, damit Beschäftigte auch in Zukunft eine gute Perspektive haben. „Mit der Kurzarbeit bauen wir eine Brücke

20.11.2020 19:00 Johannes Fechner zur Einigung für Berufe der Rechtspflege
Bei weitem nicht jeder Anwalt hat ein hohes Einkommen! Die Koalitionsfraktionen haben sich auf die Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren geeinigt. Johannes Fechner erklärt, warum diese Einigung angemessen ist. „Die Koalitionsfraktionen haben sich auf die Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren geeinigt. Es ist gut, dass wir uns nach langen Beratungen auch mit den Bundesländern auf die Gebührenerhöhung für Rechtsanwälte

Ein Service von info.websozis.de