Veröffentlicht in Kommunalpolitik

Auch bei der zweiten Beselicher Sicherheitskonferenz erfolgten leider keine Einladungen an die Beselicher Gemeindevertreter. Kein guter Umgang, wie wir meinen! Hier unser Leserbiref dazu:
Die Welt ist weitgehend in Ordnung - zweite Beselicher Sicherheitskonferenz
Da reibt man sich als Beselicher Kommunalpolitiker bei der morgendlichen Lektüre der Zeitung vom Samstag die müden Augen! Es wird berichtet von einer zweiten Sicherheitskonferenz, die durch die Gemeindeverwaltung organisiert und durchgeführt wurde. Habe ich etwa einen Termin übersehen oder ist die Ankündigung im falschen Postfach gelandet?
Nachfragen bei den eigenen Fraktionsmitgliedern und bei den anderen Fraktionen in der Beselicher Gemeindevertretung erfolgen. Doch überall die gleiche Antwort: Nein es liegt einfach keine Einladung bei den Beselicher Kommunalpolitikern vor. Es scheint egal zu sein, ob die SPD seinerzeit den Anstoß zur „Kompasskommune“ und damit die Grundlage für die erfolgten Sicherheitskonferenzen gegeben hat. Noch scheint es relevant zu sein, wer den Antrag wohlwollend unterstützte. Hier liegt leider ein weiteres negatives Beispiel zum Umgang von Bürgermeister Franz mit den gemeindlichen Gremien vor. Wenn es darum geht, mit Foto und einem schönen Artikel in der Zeitung zu stehen, werden Gemeindevertreter weder eingeladen noch in irgend einer Form inhaltlich beteiligt. Wenn es aber darum geht, unangenehme Nachrichten – wie etwa bei dem unsäglichen Umgang mit gemeindlichen Beschlüssen bei der Kita in Heckholzhausen – wird der „Politik“ bzw. die Gemeindevertretung gerne die Schuld für die eigenen Versäumnisse zugeschustert. Somit mag das Resüme der Sicherheitskonferenz: „die Welt in Beselich sei weitgehend in Ordnung“ bei der Sicherheit gelten, beim Umgang des Beselicher Bürgermeisters mit den gemeindlichen Gremien und dessen ehrenamtlichen Vertretern ist sie auch zum Ende der zweiten Wahlperiode - weit davon entfernt und bietet (leider) viel Potential für Verbesserung!
Veröffentlicht am 05.04.2025