SPD zum Thema Kompostierungsanlage

Veröffentlicht in Lokalpolitik

In einem gemeinsamen Antrag von SPD und Bürgerliste forderten wir einen eigenen Gutachter zur Prüfung der Planungen bei der Ertüchtigung der Kompostierungsanlage hinzuzuziehen. Sowohl CDU als auch die Spitze des Rathauses sahen unseren Vorstoß kritisch – das Thema Steuerverschwendung machte schnell die Runde.

Gezeigt hat sich allerdings, dass unser gemeindliches Gutachten eine – wie wir meinen – erhebliche Schwachstelle in der Planung gefunden hat. Die von der Firma Herhoff geplanten Filter sind in der Dimensionierung grenzwertig. Es besteht die Gefahr „dass sich aufgrund der erhöhten Filterflächenbelastungen unterschiedliche Drücke und Durchströhmungen ausbilden“. Daraus kann sich dann erneut eine Geruchsbelästigung ergeben.

Wir werden uns daher intensiv dafür einsetzen, dass der nächst größere Filter verbaut wird. Weiterhin beantragen wir, dass in die Stellungnahme der Gemeinde Beselich aufgenommen wird:
 

Die Gemeinde Beselich hält den Standort der Kompostierungsanlage nach wie vor für falsch! Die jetzt vorgelegten Maßnahmen zur Sanierung der Anlage rühren größtenteils daher, dass der Standort von vornherein falsch gewählt wurde.

Aufgrund des falschen Standortes hätte die Gemeinde Beselich eine Schließung der Anlage als logische Konsequenz angesehen.

Die jetzt geplanten Maßnahmen hätten bereits vor mindestens zehn Jahren umgesetzt werden müssen, da sowohl dem Regierungspräsidium Gießen, dem Landkreis Limburg-Weilburg als auch der Betreiberfirma Herhoff die von der Kompostierungsanlage ausgehenden Gestanksbelästigungen der Bürger der Gemeinde Beselich – hinlänglich bekannt waren.

 
 

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T. Eckert für Limburg-Weilburg in Wiesbaden

 

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