Pressemitteilung zur Sitzung der Gemeindevertretung am 14.03.2022

Veröffentlicht in Presse

In Beselich gibt es einige Straßen, die nach berühmten Persönlichkeiten, teilweise mit einem Bezug zu Beselich, benannt sind. Vielen Beselichern, insbesondere Jüngeren oder Neu-Beselichern, ist jedoch der Hintergrund dieser Straßen-Benennungen nicht bekannt. Wir als SPD-Fraktion möchten das ändern, so der Fraktionsvorsitzende der Beselicher SPD-Fraktion, Michael Jahn. Für die kommende Sitzung der Gemeindevertretung beantragen wir, dass an den entsprechenden Straßenschildern in der Gemeinde Beselich jeweils ein Zusatzschild angebracht wird, welches die Person und dessen wesentlichen Merkmale und dessen Wirken in der Gemeinde – kurz - benennt. Beispielhaft möchte ich die Georg-Wagner-Straße in Obertiefenbach anführen.

„Georg Wagner wurde als ältestes von acht Kindern des Landwirts Georg Aloysius Wagner und seiner Ehefrau Katharina Brigitte geborene Meilinger in der hessischen Gemeinde Obertiefenbach, die damals zum Oberlahnkreis gehörte, geboren und wuchs dort auf.

Wagner schloss am 27. November 1901 in Obertiefenbach die Ehe mit Katharina geborene Schlitt (Schwester des späteren Landrats von Wiesbaden Karl Josef Schlitt) und zog nach Oberhattert, wo er an der Elementarschule seinen Beruf als Volksschullehrer ausübte. In den 1920er Jahren nahm er eine Stelle als Volksschullehrer an einer Wiesbadener Schule an und wohnte in Wiesbaden-Dotzheim bis zu seinem Lebensende. Sein Grabmal befindet sich auf dem Obertiefenbacher Friedhof. Von den 1920er Jahren bis zu seinem Tod schrieb Wagner mehrere umfangreiche heimatgeschichtliche Bücher sowie heimatkundliche Artikel in Tageszeitungen.“ (Quelle: Wikipedia)

Gerade der Inhalt des letzten Satzes könnte sich als Zusatz sehr gut eignen. Ergänzend sehen wir weitere Beselicher Straßen, die mit Erläuterungen versehen werden sollten: z.B.: Gottlieb-Daimler-Straße, Hermann-Löns-Straße, Pfarrer-Dienst-Straße, Pfarrer-Heyer-Straße, Wilhelm-Acht-Straße oder auch die Fontanestraße.

Weiterhin wollen wir wissen, weil das Prinzip „gut Ding will Weile haben“ nicht immer geeignet ist, wann die Fraktionen zur Thematik „Maßnahmen im Rahmen der Kinderbetreuung“ informiert werden. Bereits im Jahr 2019 und danach auch in einer der letzten Sitzungen der Gemeindevertretung kündigte der Bürgermeister an, „kurzfristig“ die Fraktionen zum diesem Thema einzuladen und dabei zukünftige Maßnahmen zu besprechen. Da dies bisher leider immer noch nicht erfolgt ist, möchten wir Auskunft darüber, warum dieser Termin bislang nicht stattgefunden hat, wie die die künftigen Vorstellungen des Gemeindevorstandes für die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung in der Gemeinde Beselich aussehen und durch welche Maßnahmen die fehlenden Betreuungsplätze der Kinder 3+, in Obertiefenbach geschaffen werden? Spielen die von der SPD Fraktion beantragten Ideen der Nutzung freier Kapazitäten in der Bärenhöhle sowie einer zusätzlichen Waldkindergartengruppe eine Rolle? Wenn ja welche? Gibt es weitere bauliche Überlegungen – außer den vorgestellten Überlegungen für Heckholzhausen?

Ergänzend möchten wir vom Bürgermeister Klarheit darüber, ob in allen Kindertagesstätten in Beselich kostenlose, regelmäßige, kindgerechte Corona-Schnelltests für die besuchenden Kinder durchgeführt werden? Falls nein, in welchen Einrichtungen nicht und warum nicht? Falls ja, seit wann und in welchem Turnus? Wissen möchten wir auch, ob eine verbindliche, bedarfsgerechte Notbetreuung bei einer coronabedingten Schließung einer Kinderbetreuungseinrichtung gewährleistet ist oder war? Falls dies nicht sichergestellt werden kann oder konnte, bitten wir um Benennung der Hinderungsgründe. Gerade die Kinderbetreuung ist für berufstätige Alleinerziehende oder Eltern von einer existenziellen Bedeutung!

 
 

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