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Eckpunktepapier Energie für Beselich

Nach intensiver Diskussion in der SPD-Fraktion und vor dem Hintergrund, dass die nationalen Ziele zum Klimaschutz eine Reduktion der Treibhausgase um 40 % bis zum Jahr 2020 bei gleichzeitiger Erhöhung des Anteils auf 18 % Erneuerbare Energien (EE) beim Bruttoendenergieverbrauch vorsehen, hat die SPD Beselich ein entsprechendes kommunales Eckpunktepapier entwickelt. Um die angestrebten Ziele zu erreichen, ist es notwendig, dass Regionen und Kommunen zeitnah die Herausforderungen einer Umstellung des Energiesystems annehmen und hierfür Handlungskonzepte entwickeln. Unterstützung geben gesetzliche Regelungen und installierte Förderprogramme auf Bundes- und Länderebene. So liegen mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) und dem KWKG Gesetz tragende Instrumente zum Ausbau von EEG - Anlagen und der Kraft-Wärmekoppelung vor. Eine wichtige Grundlage zum Anstoß eines solchen Umstellungsprozesses besteht in der Erstellung kommunaler Energiekonzepte. „Zur Konkretisierung der lokalen Energiewende“, erläutert der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Michael Jahn, „schlägt die SPD Fraktion Beselich ausgehend folgende Eckpunkte vor:

  • Gründung einer gemeindeeigenen Entwicklungsgesellschaft. Die Entwicklungsgesellschaft (Energien für Beselich), soll der Umsetzung und Unterstützung von Maßnahmen im Zusammenhang mit der kommunalen Energiewende dienen. Außerdem soll Aufgabe der Gesellschaft die Planung, die Projektierung und ggf. der Betrieb der Anlagen zur dezentralen Strom – und Wärmeversorgung sein.
  • Einrichtung von regelmäßiger, effizienter und kostenloser Energieberatung für Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Beselich.
  • In geplanten Neubaugebieten soll die Nahwärmeversorgung mittels Gemeinschafts-Blockheizkraftwerken durch die Gemeinde unterstützt und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Form einer Genossenschaft zum Betrieb der Gemeinschaftsanlagen gedeckt werden. Eine Ausweitung auf weitere Ortsbereiche ist denkbar. Das wäre: „Energieversorgung in Bürgerhand“
  • Energetische Gebäudesanierung der gemeindeeigenen Gebäude.
  • Ausstattung der gemeindeeigenen Gebäude mit KWK Anlagen (BHKW´s) und / oder Geothermie.
  • Erhebung der Potentiale zur Steigerung der Energieeffizienz der gemeindeeigenen Kläranlagen. Hier könnte das Förderprogramm des Landes Hessen genutzt werden.
  • Prüfung der Möglichkeiten zur Nutzung von Klärgas der gemeindeeigenen Kläranlagen zum Betrieb von BHKW´s mit dem Ziel der Wärme- und Stromerzeugung.
  • Steigerung der Energieeffizienz der öffentlichen Beleuchtungsanlagen. In erster Linie ist hier an die Straßenbeleuchtung und Beleuchtung in Gemeindehäusern zu denken. Das Förderprogramm der KFW könnte genutzt werden.
  • Prüfung der Ausweisungsfähigkeit von Flächen zur Errichtung von Windkraftanlagen mit dem Ziel der Erzeugung von Windenergie. Die nach Prüfung geeigneten Flächen sollten durch die Gemeinde angekauft und dann mittels einer Verpachtung an einen Investor genutzt werden. Regionale Unternehmen in genossenschaftlicher Organisation sind hierbei zu bevorzugen.
  • Eine Erhebung über mögliche Potentiale zur Nutzung von Biomasse mit dem Ziel der Strom- und Wärmeerzeugung in Beselich soll erarbeitet werden.
  • Zur Unterstützung der aufkommenden Elektromobilität sollen Ladestationen an öffentlichen Gebäuden errichtet werden. Die Stromaufladung an den Ladestationen soll kostenlos sein.
  • Die Einführung einer Solarsatzung zur Förderung von Fotovoltaik und Solarthermie – besonders für Neu- und Umbauten - soll geprüft und Bestandteil der Richtlinie zur Ortskernsanierung werden.

Unser Konzept“, so Michael Jahn feststellend“, sieht eine größtmögliche Bürgerbeteiligung (sh. Energieversorgung in Bürgerhand) aber auch, durch die zu gründende Entwicklungsgesellschaft, eine große Chance für die Gemeinde vor, sich aktiv und auch einnahmeverbessernd in die Thematik einzubringen. Das Original „Eckpunkte Papier“ kann unter www.spd-beselich.de eingesehen werden.

 

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