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SPD will Vertrauen gewinnen

Rückblick auf ein schwieriges Jahr Die SPD Beselich hat nach eigenen Aussagen ein schweres Jahr hinter sich. Jetzt möchte sie durch mehr öffentliche Präsenz und gezielte Mitgliederwerbung wieder an der Konkurrenz vorbeiziehen. Beselich-Niedertiefenbach. Der Beselicher SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Jahn berichtete in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Niedertiefenbacher Hof", dass die SPD vor der Kommunalwahl einen intensiven Wahlkampf geführt und viel Werbematerial unter die Leute gebracht habe, doch am Ende habe ein ernüchterndes Ergebnis für die SPD gestanden. "Das war harte Kost für uns", erklärte Jahn. Die Folge sei, dass etwas am Konzept geändert worden sei. Die SPD wolle wieder öffentlicher werden. Die Erstellung einer eigenen Homepage habe sich bereits gelohnt. 10 000 Klicks bisher zeigten, dass die Inhalte von den Bürgern wahrgenommen würden. Jahn: Klima ist rauer Zudem sagte Jahn, die SPD müsse ihre Themen wieder schärfer formulieren, auch in den Anträgen fürs Gemeindeparlament. Sie brauche ebenso bei derzeit nur noch 49 Mitgliedern dringend wieder mehr Aktive. Die nächsten fünf Jahre würden zeigen, wohin die Reise für die SPD geht. Die Fraktion habe viele Themen angepackt, sagte Jahn. Er nannte als Beispiele verlängerte Kindergartenöffnungszeiten und die Verbesserung der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung für die Bürger. Weitere Themen der SPD seien die Dorferneuerung und das Eintreten gegen die Geruchsbelästigungen der Bürger in Heckholzhausen durch die Kompostierungsanlage Beselich, der Neubau der Kinderkrippe in Obertiefenbach und die Sanierung der alten Schupbacher Synagoge. Jahn ärgerte, dass die SPD ein Energiekonzept angeregt habe und es von den anderen Fraktionen abgelehnt worden sei. Die Krönung des Ganzen sei dann jedoch gewesen, dass die CDU später mit nahezu dem selben Konzept gekommen sei und es als ihr eigenes verkauft habe. Insgesamt ist laut Jahn das Klima im Beselicher Parlament rauer geworden. "Die Sacharbeit tritt in den Hintergrund. Es gibt eine große Nabelschau", sagte der SPD-Fraktionschef. Sachorientierte Diskussionen in den Ausschüssen würden kaum noch stattfinden. Seine Partei habe sich bei Rundgängen in Schupbach und Niedertiefenbach die Anregungen der Bürger angehört, ebenfalls die der Beselicher Kinder bei einem Projekt zusammen mit der Jugendpflege, deren Ideen oft gar nicht unrealistisch seien. Jahn warnte die politischen Mitbewerber. "Wir sind im Parlament wieder gut aufgestellt". Krämer: Grund zur Sorge Ortsvereinsvorsitzender Michael Krämer meinte, der Mitgliederrückgang der SPD Beselich sei Grund zur Sorge. Viele junge Leute seien politikverdrossen und meinten, sie könnten ja doch nichts ändern. Krämer versicherte aber: "Gerade hier in der Kommunalpolitik vor Ort kann sich aber noch jeder einbringen und etwas bewegen". Der Ortsvereinsvorsitzende sprach von einem "enttäuschenden Wahlergebnis". Vor fünf Jahren habe die SPD alleine in Heckholzhausen noch fast 80-prozentige Zustimmung gehabt. Krämer führt den Wählerrückgang vor allem auf das Auftauchen einer neuen Bürgerliste zurück, die den Wähler große Versprechungen gemacht habe. Doch die SPD dürfe jetzt nicht jammern, sondern müsse die Antwort mit einer Fortsetzung einer am Wohl Beselichs orientierten Sachpolitik geben. Er denke, dass die Sozialdemokraten aktuell auf einem guten Weg seien. Für den Erfolg sei ebenfalls wichtig, als Team geschlossen nach außen aufzutreten. Unterbezirksvorsitzender Tobias Eckert zeichnete langjährige Mitglieder aus. Für die SPD aktiv zu sein bedeute nicht immer "Friede, Freude, Eierkuchen", meinte er. Doch es lohne sich und mache Spaß. Die SPD müsse weiter eigene Ideen einbringen, anstatt nur zu hoffen, dass die CDU in Berlin und Wiesbaden Fehler macht. Ehrenbriefe der Partei gingen an Gerhard Christ, der 34 Jahre lang für die SPD der Gemeindevertretung angehörte, sowie Peter Woidich, der unter anderem 22 Jahre Beigeordneter im Gemeindevorstand war. Eine Ehrenurkunde für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt Detlef Stein.rok (rok) NNP: Artikel vom 27. November 2011, 19.00 Uhr (letzte Änderung 28. November 2011, 04.17 Uhr)

 

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